Inklusive Diagnostik

Mit der Einführung der inklusiven Schule wird die Frage nach einer hilfreichen Diagnostik besonders dringend!

Leider verbindet sich mit dem Begriff der Diagnostik häufig das Design standardisierter diagnostischer Verfahren (wie zum Beispiel Intelligenztests). Diese setzen die gemessenen Leistungen in Bezug zu statistischen Erwartungswerten und drücken diese durch eine Zahl aus, wobei es unterschiedliche Konventionen gibt.

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Material zur Diagnostik: Mengenbegriff (Mathematik)

Vor kurzer Zeit ist es mir wieder in die Hände gefallen: Das diagnostische Material zum Mengenbegriffserwerb! Entwickelt habe ich es ursprünglich für einen Lehrauftrag an der Universität Oldenburg im Wintersemester 2002/2003.

Das Verfahren orientiert sich an einem sechsstufigen Lernaufbau. Zu jeder Stufe gibt es konkrete Materialien und Aufgabenvorschläge. Das Kind und der Diagnostiker handeln gemeinsam mit dem Material und belgeiten das Vorgehen möglichst auch sprachlich.

Ziel der Interaktion ist es, den erreichten Kompetenzstand und die Zone der nächsten Entwicklung zu bestimmen. Damit handelt es sich klar um eine curriculare Diagnostik mit einem Modell des Lernaufbaus als (einzigem) Bezugsrahmen. Für die Bestimmung nächster Lernschritte ist eine Orientierung an sozialen Bezugsnormen oder eine Standardisierung irrelevant.

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