Pädagogische Diagnostik bei Rudolf Kretschmann

robert.gif„Was wir benötigen, um Förderangebote zu realisieren ist eine Diagnostik, die uns vor allem darüber Auskunft gibt, welche Lernschritte Robert vollzogen hat und welche er noch nicht bewältigt hat. (…) …um eine Passung vorzunehmen, interessiert zunächst einmal die Zone seiner aktuellen Leistung. Auf dieser Basis kann man Maßnahmen planen, die Robert helfen, in die Zone der nächsten Entwicklung zu gelangen.“

Text und Grafik aus: Pädagogische Diagnostik als Grundlage für die Begleitung von Lernprozessen. PH Bern, Forum Unterrichtsentwicklung, 14.11.2009 (Quelle)

Material zur Diagnostik: Mengenbegriff (Mathematik)

Vor kurzer Zeit ist es mir wieder in die Hände gefallen: Das diagnostische Material zum Mengenbegriffserwerb! Entwickelt habe ich es ursprünglich für einen Lehrauftrag an der Universität Oldenburg im Wintersemester 2002/2003.

Das Verfahren orientiert sich an einem sechsstufigen Lernaufbau. Zu jeder Stufe gibt es konkrete Materialien und Aufgabenvorschläge. Das Kind und der Diagnostiker handeln gemeinsam mit dem Material und belgeiten das Vorgehen möglichst auch sprachlich.

Ziel der Interaktion ist es, den erreichten Kompetenzstand und die Zone der nächsten Entwicklung zu bestimmen. Damit handelt es sich klar um eine curriculare Diagnostik mit einem Modell des Lernaufbaus als (einzigem) Bezugsrahmen. Für die Bestimmung nächster Lernschritte ist eine Orientierung an sozialen Bezugsnormen oder eine Standardisierung irrelevant.

Creative Commons Lizenzvertrag Der Diagnostikkoffer Mengenbegriff von Andreas Schaefer ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.